Dienstag 31. Juli 2018

Dienstag 31. Juli 2018

Um 02.30 aufgeweckt von der Belegschaft und jetzt ist die Zollkontrolle. Wir stehen immer noch im Hafen.

Ich mußte noch die Zulassungsscheine vom Traktor holen und sah, daß im Oberdeck fast alles leer ist. Das ganze dauerte 1 Stunde. Die Reisepässe haben sie einbehalten. Die Reisekosten haben sie auch noch nicht kassiert. Dieses System ging bei uns nicht denn hier ist der Verwaltungsaufwand viel höher als bei uns und das soll was heißen !!

Um 03.20 war der Start. Am Anfang rasselten die Motoren ganz laut bis es geradeaus ging. Ich machte noch ein paar Fotos und dann ging ich zum 2. mal ins Bett.

Um 08.00 bis 09.00 gabs das Frühstück und als ich um 08.00 im Speisesaal was, sagte ein Koch, daß wir am Schiff immer Bulgarische Zeit haben und das ist 1 Stunde später. Ich war also um 1 Stunde zu früh dran, aber ich wollte sowiso zum Traktor, 4 Stockwerke tiefer gehen, um meine Ladestation für die Zahnbürste holen.

Als ich an der Stiegenhaustür war, ist sie versperrt gewesen. Dann hat mir ein „Tracker“ gesagt, daß man nicht zu den Fahrzeugen, während der Fahrt, kommen kann.

Darauf ging ich zu einem Schiffsangestellten und sagte ihm, daß ich meine Medizien im Wohnwagen vergessen habe, das geht immer !! Dieser junge  Bursch arbeitet in der Küche und kann sogar gut deutsch sprechen und ging mit mir zum Traktor. Er war auch sehr begeistert und wollte auch in den Wohnwagen schauhen.

Danach kontrollierte ich den Internetempfang es war aber keiner.

Das Frühstück hat mir der Junge  Mann dann extrig vegetarisch zubereitet.

Ein vorarlberger Junge, der mit dem Rucksack am Weg war, ist auch Vegetarier und hat dann auch das gleiche Frühstück bekommen.

Das Frühstück war so üppig mit Tomaten, 2 verschiedene Käsesorten, Zwiebel, Gurken und Naturjoghurt. Brot, Butter, Tee oder Kaffee konnte man sich selbst holen.

Auf dem Schiff gibt es nicht viele Möglichkeiten, essen, trinken, schlafen, fotografieren und an Deck mit den Leuten reden, das ich das schönste für mich.

Das Mittagessen hat uns der Junge Koch dann wieder extrig zubereitet. Salzkartoffel, Tomaten, Käse, Paprika und der Salat dazu war rote Rüben mit Karotten und Mais.

Inzwischen habe ich 2 Bulgaren kennengelernt, die haben mir eine schöne Route von Burgas bis Sofia erklärt.

Danach war ein “ Schläfchen “ angesagt !

Um 18.00 mußten wir schon wieder essen, aber ich habe mich sehr zurückgehalten und auch die meisten anderen Pasagiere konnten diese großen Portionen nich essen.

Wir waren dann eine Gruppe :  1 Japaner mit Rucksack, 1 Kanadier mit Rucksack und Hund, 1 Deutscher mit Rucksack er ist erst 17 Jahre alt, 1 Nordamerikaner mit Rucksack, 1 Däne mit VW Bus, 1Vorarlberer mit Rucksack und ich. Wir plauderten immer nach dem Essen ca. 2 Stunden und lachten sehr viel. Jeder hatte seinen Reiseplan erzählt und das war sehr interresant. Die Rucksackreisenden waren alles Studenten mit wohlhabenden Eltern, die auch oft in Gespräch gewesen sind.

Um 21.00 waren dann fast alle in den  Kabinen verschwunden.

 

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