Donnerstag 19. Juli 2018

Donnerstag 19. Juli 2018

Ich habe sehrgut geschlafen und bin um 06.00 gestartet.

Und weiter gehts Richtung “ Hopa „. Hier in der Türkei steht unter jeder Ortstafel die Einwohnerzahl, das ist auch einzigartig.

Auf meiner Route waren die ersten 2 Drittel voller Straßenbaustellen, aber meistens war keine Behinderung im Verkehr nur die Straßen sind sehr verschmutzt von den Baustellenfahrzeugen.  Beim Letzten Drittel werden überhaupt keine Straßen ausgebessert oder erneuert.

Und im letzten Drittel ist alles moderner. Es sind viele Hotels an den Strandstädten und Dörfer und es gibt hier große Supermärkte.

Was mir besonders aufgefallen ist, hier in der Türkei werde ich mindestens 10 x im Tag gebeten stehen zu bleiben um die Leute über meine Reise zu informieren.

In den gesamten anderen Staaten, die ich durquerte, waren es alle zusammen höchstens 10 Leute die das versuchten.

Was noch baulich ganz anderst ist wie bei uns zu Hause, das sind die Fenster bei den Häusern. Die sind hauptsächlich in Osten und im Norden eingebaut, denn sie müssen sich gegen die Sonne ausrichten. Das ist in vielen südländischen Staaten so.

Und natürlich am auffallendsten sind die vielen türkischen Fahnen. Soetwas habe ich auf der ganzen Welt noch nie gesehen. Es gibt kaum ein Auto oder Haus oder Stallungen oder sonstige Gebäude die ohne türkischer Flagge sind.

Es ist mir unerklärlich, warum das bei ihnen so ist.

Wenn die Polizei unterwegs ist, dann haben sie immer das Rot- und Blaulicht eigeschalten egal ob sie im Einsatz sind oder nicht. Ich habe schon öfter beobachtet, wie sie an einem Geschäft stehenblieben und eingekauft haben.

Und ganz selten sieht man einen Motorradfahrer mit Helm.

Heute bin ich wieder der Küste entlang gefahren und Vormittag hatte ich wieder den unfeinen Rückenwind. Für die Mittagspause fand ich sogar ein schattiges Plätzchen, wenn es auch direkt an der Straße war, das macht mir nichts aus, ich kann überall schlafen.

Nachmittag traf ich auf einer Tankstelle einen.“ Offroud Gait „, der hat mich genauestens über Georgien informiert. Dann mußte ich meine Routenpläne ändern, denn er hat mir alle Straßenverhältnisse geschildert. Und dann hat er mir noch einen sicheren Übernachtungsplatz, neben der letzten Polizeikaserne, organisiert.

Heute waren es 216 km bis “ Hopa „.

 

 

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