Donnerstag 2. August 2018

Donnerstag 2. August 2018

Gestern um 20.15 sah ich von der Kajūte aus noch 3 Delphine, leider konnte ich sie nicht fotografieren.

Heute um Mitternacht begann ein Sturm, daß die Fähre gewaltig schwankte. Es war direkt furchterregend so stark !! Ich schaute aus dem kleinen Fenster, das war viel angenehmer als im Bett liegend. Es dauerte 2.5 Stunden, dann bin ich wieder eingeschlafen, weil die Möbel nicht mehr klapperten.

Um 05.00 stand ich auf und bereitete den Auszug aus dem kleinen “ Kobel “ vor. Um 06.00 ging ich auf Deck und fotografierte den Sonnenaufgang und rundherum war schon Land in Sicht.

Um.07.00 liefen wir im Hafen von Burgas ein und gleichzeitig machten wir Frühstück. Danach bekamen wir den Reisepass zurück und wir konnten offiziel zu unseren Fahrzeugen.

Um 10.00 war ich von Bord und die Zollabfertigung war auch vorüber.

Das Schiff fuhr im Durchschnitt nur ca. 40 km/h das war auch eine sehr altes Fähre.

Ich hatte jetzt ein Problem mit den Bremsen, denn das Bremspedal ging nicht von selbst zurück. Ich glaube, daß die Bremsen wegen der salzigen Seeluft eingerostet sind.

Am Schiff hatte ich 2 Bulgaren kennengelernt die mir ein Telefunk Geschäft zeigten, daß ich gleich wieder Internet habe. Ich bekam 9 GB um € 10,-

 

Danach gingen wir kurz etwas trinken und diese beiden haben mich dann zu einer Segelregatta eingeladen. Das war für mich das 1. mal, daß ich segeln konnte. Ich freute mich sehr darauf und um 12.00 gings schon los.

Zuerst am 15 m langen Boot alles vorbereiten, dann hinaus zum Startpunkt. Die Anfänger oder Gäste müssen immer als “ Palast “ dienen, das ist sehr ungewohnt und anstrengend.

Dieses Segelbot ist 40 Jahre alt und der „Pallastspringer“ wird von den Wellen die ganze Zeit angespritzt und noch dazu geht immer ein “ scharfer “ Wind.

Das ganze ist ein Rennen, wo man 8 × ca 2 Seemeilen segeln muß und das sind 3,7km und dauerte über 6 Stunden fast durchgehend.

 

Ich war “ platschnaß “ und mir war zu kalt und ich war “ fix und fertig ! „. Um 19.00 waren wir im Hafen zurück und ich hatte einen Sonnenbrand, ohne daß ich es merkte.

Es war aber drotzdem sehr schön und interessant, besonders die harte Arbeit mit dem Wind, das hätte ich mir nie gedacht.

Sie wollten mich danach natürlich ins Restaurant einladen, aber mir war mein Hotel lieber. Ich mußte leider wieder den “ trockenen Alkoholiker “ spielen. Anschließend habe ich mich “ trocken gelegt “ und nach dem Essen das Tagebuch geschrieben.

Dann war es 10.00 und ich fiel ins Bett.

 

 


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